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Sri Lanka
ist offiziell eine Demokratische Sozialistische Republik, vor 1972 unter den Namen Ceylon bekannt. Von Norden nach Süden ca. 440 km lang und an der breitesten Stelle ca. 220 km breit, gesamt ca. 65.500 km². Der Regierungssitz ist Sri Jayawardenepura (Kotte), Hauptstadt und auch die größte Stadt ist Colombo. |
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Die Küste von Sri Lanka
ist vor allem im Westen, Süden und Südosten von Palmen gesäumt und somit Urlaubsziel Nummer 1. An der nördlichen Küste findet man Lagunen, im Osten zahlreiche Strandseen. An der stärker zerklüfteten nordöstlichen Küste liegt der Hafen von Trincomalee, der als einer der besten natürlichen Häfen der Erde gilt. An der Südwestküste befinden sich u. a. der weitgehend künstlich angelegte Hafen von Colombo und der Hafen von Galle. Die Gesamtlänge der Küste Sri Lankas beträgt 1300 Kilometer. |
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Reisewetter Sri Lanka
Sri Lanka kennt keine Jahreszeiten, hier gibt es Regenzeit und Trockenzeit. Seit der Jahr-tausendwende, eventuell durch El Niño, hat sich das Wetter grundlegend geändert. Auch Leute, die viel Zeit in der Natur verbringen, Fischer und Bauern, können das Wetter nicht mehr vorhersagen. Als Faustregel gilt aber immer noch, dass sich nach Vollmond das Wetter ändert: Schönes Wetter vor dem Vollmond bringt Regen nach dem Vollmond und umgekehrt. An Voll-mondtagen regnet es meistens.
Früher wusste man genau, dass es an der Südwestküste im Mai und im Oktober viel Niederschlag geben würde. Nun ist das anders, tagelange Regenstürme sind auch in der Trockenzeit keine Ausnahme. Anfang Januar 2008 hat es beispielsweise in Bentota zwei Wochen ununterbrochen geregnet, es gab fast keine Sonnenstunden, im Jahr 2009 gab es vom Jahreswechsel bis zum Vollmond im Mai überhaupt keinen Regentag. Das Wasser wurde knapp, Brunnen trockneten aus.
Tropenstürme legen das Land lahm, alles steht still. Nur die großen Überlandbusse bahnen sich ihren Weg durch die Gischt. Binnen kurzer Zeit steht alles knöcheltief unter Wasser, die Straße, das Farmland, die Gärten. Leute suchen Unterschlupf und nützen die Wartezeit zu einem Plausch.
Monsunregen, der über Tage dauert, ist vor allem in den Bergregionen ein Problem. Muren gehen ab und reißen Häuser, Bäume, Straßen, aber auch Menschen mit sich. Alle Jahre ist dadurch eine Vielzahl von Verletzten und sogar Toten zu beklagen.
In den Reisekatalogen wird immer wieder erwähnt, dass die beste Reisezeit für die Südwestküste zwischen November und April liegt. Dies kann ich auf keinen Fall bestätigten. Wenn man nicht gerade die Zeit um einen Monsunregen erwischt, hat man Aussicht auf schönes Wetter. Kleine Regenschauer können das Urlaubsvergnügen doch nicht stören!
Ich persönlich reise sehr gerne zum buddhistischen Neujahr nach Sri Lanka, das ist die Zeit um Mitte April. Alle Menschen der Insel sind zu diesem Zeitpunkt freudig erregt und in Hochstimmung – man sieht Freizeit, Familienbesuchen und Geschenken entgegen. Eine glückliche Zeit.
(Auszug aus dem Buch "Fazszination Sri Lanka")
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Bevölkerung Sri Lankas (ca. 20 Mio)
Etwa 74 Prozent der Bevölkerung Sri Lankas sind Singhalesen, deren Glaube der Buddhismus ist. Die größten Minderheiten sind die Tamilen, die zusammen ca. 18 Prozent der Bevölkerung ausmachen und sich zum Hinduismus bekennen. Die restliche Bevölkerung umfasst die Moors (Nachfahren der arabischen See- und Handelsleute; Moslime), die Burgher (Nachkommen/Mischlinge der Portugiesen und Niederländer) und die Wedda, die Ureinwohner Sri Lankas. Heiliger Berg aller Konfessionen ist der Adams Peak.
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