Buduruwagala
Ein ganz besonderer Kraftplatz - still, mystisch, friedvoll. Bei einem fünfminütigen Fußweg über kleine Treppen spürt man, dass man bei jedem
Schritt ruhiger und ruhiger wird. Dann eine kleine Lichtung, schon sieht man die sieben wunderschönen Figuren von Buduruwagala. Nur ein
paar Affen tummeln sich auf nahen Felsen, ansonsten herrscht überirdische Ruhe und ebensolcher Frieden.
Es gibt keinerlei Aufzeichnungen über das Alter dieser Statuen, ein Zeitraum zwischen dreitauschend und eintausend Jahren ist möglich.
In der Mitte und als vorherrschender Mittelpunkt steht eine Figur, die dem Dipamkara-Buddha darstellt. Sein Gesichtsausdruck ist nicht von
dieser Welt - Dipamkara ist ein Buddha aus einer anderen Kalpe, von einer anderen Welt. Eine zweite Darstellung von Dipamkara-Buddha
gab es nur noch in Afghanistan, leider wurde diese von den Talipan zerstört. Anhänger des Theravada-Buddhismus aus aller Welt kommen
nun nach Buduruwagala, um diese einzigartige Figur zu sehen.
Um die Mystik dieses Ortes noch zu unterstreichen, sickert aus einer kleinen Höhle neben der zentralen Buddhafigur Sesamöl hervor.
An heiligen Tagen, an Vollmondtagen, fließt etwas mehr, an normalen Tagen gerade soviel, dass sich der Felsen ölig anfühlt. Kein menschliches
Wesen kann erklären, wie aus dem Felsen ein Öl sickern kann – wahrhaft geheimnisvoll.
Alle sieben Figuren zeigen großes handwerkliches Geschick des Bildhauers, die Ausstrahlung sucht seinesgleichen.
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