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Sri Lanka - Hotelbewertung Carolina Beach Hotel, Chilaw

 

 

Hotelbewertung "Carolina Beach Hotel" Chilaw
Juli 2011

Es war ein verregneter Nachmittag, als wir zum Hotel Carolina in Chilaw fuhren. Vorher hatten wir ein paar wunderbare Tage in Polonnaruwa mit einer befreundeten Familie verlebt – nun stand der Badeurlaub am Programm.

Die Fahrt entlang der Küstenstraße war nicht besonders anregend: hohe Wellen, schmutziger Strand und niedrige, unverputzte Ziegelbauten (Shrimps-Zuchtanstalten). Unser einheimischer Bekannter, der gleichzeitig unser Chauffeur war, wurde immer einsilbiger – er konnte nicht verstehen, weshalb wir uns dieses Gebiet als Urlaubsziel ausgesucht hatten.

Nach 5 km entlang der Küstenstraße der Lichtblick: ein süßes, kleines Hotel. Die Zimmer alle in Bungalows, ein großer Swimmingpool, ein nettes Restaurant und gegenüber der Straße der Privatstrand.

Vom Frontoffice-Manager Isil wurden wir gleich liebenswürdig aufgenommen und bekamen unsere Zimmer zugewiesen. Da es außerhalb der Saison war, waren die anderen Gäste nur Sri Lanker.

Lage:

Chilaw ist kein Touristenort, die Einwohner leben von der Landwirtschaft: Kokosplantagen, Fischfang, Shrimps-Zucht, …
Das Hotel liegt inmitten von Palmenhainen an der Küstenstraße, auf der anderen Seite dieser sehr wenig frequentierten Straße befindet sich der saubere Privatstrand mit ausreichend Liegen und einem Strandrestaurant.
Mit dem öffentlichen Autobus kann man um ca. 15 Euro-Cent in die Stadt Chilaw fahren, ein Tuck-Tuck kostet für diese ca. 5 km lange Strecke ca. 200 Rupien (ca. 1,30 Euro).

Zimmer:

Es gibt drei verschiedene Zimmertypen, wir waren in einem Deluxe-Zimmer einquartiert. Dieses war sauber, hatte eine angenehme Größe, ein großes Bett mit guter Matratze, Kühlschrank, Save, Klimaanlage und einen Flatscreen-Fernseher mit Sat-Receiver (keine dt-sprachigen Programme). „Mein“  Badezimmer war trotz seiner 1 ½ Jahre bereits abgewohnt.
Im Zimmer gibt es einen Wasserkocher und immer ausreichend Tassen, Teebeutel, Instand-Kaffee, etc.

Service:

Alle Hotelangestellte sind sehr freundlich und stets bemüht, alle Wünsche zu erfüllen. Das Einfordern von Trinkgeld ist in dieser Landesecke noch nicht angekommen.
Leider sprechen nur drei Personen im Hotel ein passables Englisch: der Manager, der Frontoffice-Manager und der Küchenchef. Die Kellner können nur ein paar Brocken Englisch, Essensbestellungen sind somit teilweise schwierig. Mit der Zeit fanden wir heraus, dass eine Bestellung nach dem Nummernsystem der Speisekarte die Sache für beide Seiten vereinfacht (Chinesenrestaurant-System).  
Das Essen ist landestypisch und war sehr gut zubereitet. Am Wochenende gibt es meist Buffet.

Unterhaltung:

Da Hotel liegt abseits der Touristenzone, die Umgebung muss man auf eigene Faust erkundigen. Wir haben uns bei Google Earth alle Sehenswürdigkeiten rausgesucht und uns einen Tuck-Tuck-Fahrer angeheuert, dem wir unsere Liste vorlegten. Hat super funktioniert, wir haben viel gesehen.
Das Hotel richtet Hochzeiten und sonstige Feiern für die heimische Bevölkerung aus. Da gibt es auch immer etwas zu gucken. Ein ev. Nachteil ist, dass es an solchen Abenden laute Livemusik bis Mitternacht gibt.

Fazit:

Wir haben uns im „Carolina Beach Hotel“ so wohl gefühlt, dass wir eine Woche verlängerten. Besonders genossen haben wir die Abgeschiedenheit und die Authentizität der Hotelangestellten.

 

Nachtrag 2014:

Für mich als Stammgast in diesem Hotel ist es traurig mitanzusehen, was daraus geworden ist. Gruppen von Einheimischen bevölkern das Hotel und benehmen sich furchtbar, wenn sie betrunken sind. Es ist wirklich schade, denn Hemantha, der Eigentümer, hat so viel Geld in die Hotelerweiterung und in den Bau des riesigen Pools gesteckt. Leider ist das Hotel für Touristen nicht mehr empfehlenswert.

Buchungsmöglichkeit hier -> klick

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