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Sri Lanka Blog # 297
Geschenke an Ceylonesen

Wenn man einen Fahrer – und ev. seine Familie – während eines Urlaubs bzw. einer Rundreise besser kennengelernt hat, hat man das Gefühl, dass man bei einem neuerlichen Aufenthalt Geschenke aus Europa mitbringen muss. Meist wird man sogar danach gefragt.

Es zweischneidiges Schwert! Ceylonesen, die im Tourismus arbeiten, verdienen meist sehr viel mehr Geld als die normale Bevölkerung. Weshalb sollen wir die mit teuren Geschenken verwöhnen?

Diese Liste könnte man wohl unendlich fortsetzen.

Tatsache aber ist – und das wollen Sie als Tourist wahrscheinlich nicht hören (lesen) – dass fast alle Geschenke weiterverkauft werden.

Für uns Europäer bzw. für mich als Österreicherin ein Unding. Wenn man ein Geschenk bekommt, geht man davon aus, dass man sich Gedanken gemacht hat um etwas Passendes auszusuchen. Fehlanzeige auf Sri Lanka: Hier zählt nur Geld, Geld und wieder Geld. Persönliche Zuweisungen haben fast nie einen besonderen Wert.

Aber trotzdem ein Beispiel, wie es anders sein kann: Vor Jahren habe ich bei meinem Fahrer vom Flughafen-Transfer eine Klebstoff-Stelle im Auto gesehen. Nachdem ich ihm darauf aufmerksam machte, dass das nicht schön ist, sagte er mir, dass es keinen ordentlichen Klebstoffentferner auf der Insel gibt. Bei uns in Österreich gab es einen und beim nächsten Aufenthalt brachte ich diesen mit. Nach wie vor ist er überglücklich darüber und auch über den Cockpit-Spray, der dazugehörte. Er ersuchte mich, ob ich diesen ev. nochmals bringen könnte. Kein Problem – das Zeug kostete nur einige Euros, ist aber für ihn ein besseres Geschenk als zB ein neues Smartphone (das man auf Sri Lanka nicht in Betrieb nehmen kann, wenn es in Europa gekauft ist).

 

 

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