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Sri Lanka Blog # 285
Das Lächeln der Ceylonesen …

… ist in fast jeden Reiseführer beschrieben, aber trotzdem abhandengekommen.

Da ich gerade ein Buch über Indien lese und auch hier dieses Lächeln oftmals beschrieben ist, habe ich nachgedacht, woran es wohl liegen kann.

Als ich im Jahr 1990 das erste Mal auf die Insel kam, gab war es noch da. Wann ist es verloren gegangen? Während des Bürgerkrieges, der bis 2009 andauerte? Unter der harschen Regierungszeit von Mahinda Raksapakse, die im Jänner 2015 endete? Unter der neuen Führung von Maithripala Sirisena?

Tatsache ist, dass im Moment – September 2017 – die Bevölkerung Sri Lanka’s so unglücklich ist, wie schon lange nicht mehr. Es gibt Proteste gegen SAITEM, einer Privat-Universität, es gibt Streiks von allen möglichen Arbeitern der Regierung, es gibt eine sehr hohe Inflation, usw.

Wenn man mit den Leuten spricht, hat jeder mit den Lebensunterhalt zu kämpfen. Obwohl im ländlichen Sri Lanka fast Jeder ein eigenes Haus hat – und somit keine Miete bezahlen muss – gibt es fast kein „Auskommen mit dem Einkommen“. Lebensmittelpreise steigen und steigen, von den Preisen für Alkohol und Zigaretten spricht man schon nicht mehr, da unleistbar.

Etwa eine Million Ceylonesen arbeiten im Ausland, das sind zirka 5 % der Bevölkerung. Die Regierung sollte wirklich darüber nachdenken, weshalb das so ist und nicht die Auswanderungspläne forcieren.

Während einer Fahrt ins Hochland schaute ich genau in die Gesichter der Bevölkerung. Mürrische Blicke überall – schade.

Das Lächeln ist aber trotzdem noch da. Wenn man als „Frischling“ an den Strand kommt und von den Beach-Boys mit verschiedenen Angeboten überhäuft wird. Da ist es noch – und hoffentlich nicht nur da.

 

 

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