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Landwirtschaft |
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Ein Großteil der Bevölkerung auf Sri Lanka lebt nach wie vor von der Landwirtschaft und verdient damit auch gutes Geld. Bauern sind die zweithöchste Kaste unter den Singhalesen und demnach hoch angesehen. Nachdem auch nach wie vor meist in derselben Kaste geheiratet wird – Bauerntöchter heiraten Bauernsöhne – ist der Fortbestand gewährleistet und private Farmen mit an die tausend Stück Rinder sind nicht selten.
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Ceylontee
Bereits im Jahr 1849 versuchte sich der Schotte James Taylor in Tee Anbau und legte seine erste kleine Plantage in den Bergen von Ceylon an.
Da die englischen Kolonialherren bereits Erfahrung mit Tee Anbau in Indien hatten, brachten sie kurzerhand die Teesträucher nach Ceylon.
Heute ist Ceylon Tee weltberühmt und wird von Sri Lanka aus in fast alle Länder der Erde exportiert. |
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Kautschuk
Die englischen Kolonialherren brachten seinerzeit diese Pflanzen aus Brasilien mit und seither ist Kautschuk ein Hauptexportartikel von Sri Lanka.
Wenn man über die Insel fährt, sieht man immer wieder die leicht vom Wind geneigten Bäume, deren Stamm sich in etwa zwei Meter Höhe teilt.
Der größte Teil der Rohkautschukmatten, die in den kleinen Fabriken auf Sri Lanka hergestellt werden, gehen in den Export.
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Reis
Mit einem Augenzwinkern gesteht man, dass ein Sri-Lanker einen Tag ohne Reis nicht überleben würde! Reis ist nun mal das Hauptnahrungsmittel. Auf Sri Lanka werden derzeit etwa fünfzehn Reissorten kultiviert, zu Zeiten der singhalesischen Könige waren es sehr viel mehr.
Je nach Boden- und Wetterverhältnissen wird zwei- bis dreimal pro Jahr Reis angebaut und geerntet.
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Obst & Gemüse
Im Hochland und in der Trockenzone in der Nähe der Ostküste wird viel Gemüse für den heimischen Markt angebaut.
Besonders schön finde ich, wie auf dem Märkten das Gemüse präsentiert wird - knackig frisch und schön aufgeschlichtet. |
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Gewürze
Wegen seiner Gewürze war Ceylon bereits vor Jahrhunderten das Ziel der Eroberer. Im feuchtwarmen Klima der Insel gedeihen sehr viele Gewürze, die auch heute noch bei der heimischen Bevölkerung sehr beliebt sind.
Ein großer Teil geht jedoch auch in den Export, so z. B. ist Ceylon-Zimt fast so bekannt wie der Ceylon Tee.
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Kokospalme
Der Lebensbaum auf Sri Lanka – die Bevölkerung der Insel lebt von diesem Baum. Jedes Stück der Kokospalme ist zu gebrauchen - kein Stück der Kokospalme wird vergeudet.
Eine Kokospalme versorgt seinen Besitzer zirka siebzig bis achtzig Jahre lang mit Kokosnüssen, Palmwedeln und wird dann gefällt. Das Holz ist dann besonders hart und widerstandsfähig. |
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(Milch)Kühe und Wasserbüffel
Die Kuh ist auch auf Sri Lanka heilig.
Aus der Milch – vorzugsweise aus der Büffelmilch – wird ein sehr fettreiches Joghurt hergestellt, eine köstliche aber kalorienreiche Nachspeise.
Im Hochland gibt es auch große Farmen nach australischem Vorbild.
Kühe von Kleinbauern laufen meist frei und sind Selbstversorger, sie organisieren ihr Leben individuell: Befruchtung, Nachwuchs, Futter. |
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Wilde Baumwolle
In der Gegend von Mahiyangana findet man die wilde Baumwolle. Für mich war es eine sehr große Überraschung als ich sah, dass es sich dabei um einen ca. 15 Meter hohen Baum handelt. Das Holz dieses Baumes ist sehr weich und bricht leicht, demnach kann man die Baumwolle nicht ernten, sondern muss warten, bis die Kapseln aufplatzen und vom Baum fallen.
Diese Baumwolle ist sehr weich und wird auf Sri Lanka meist als Kissenfüllung verwendet.
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