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Sri Lanka - Essen und Trinken

 

 

Essen und Trinken

Je nachdem wie Sie Ihren Urlaub planen, werden Sie auf Sri Lanka essen und trinken. Bei einem Pauschalurlaub in einem Sterne-Hotel werden Sie wahrscheinlich nicht sehr viel Unterschied zu Europa bemerken. Außer – Sie wenden sich den obligatorischen Tontöpfen am Buffet zu, die die traditionellen Currys beinhalten.

Da Sie aber – hoffentlich – nicht die ganze Urlaubszeit im Hotel verbringen, werden Sie auch die typische Kost auf Sri Lanka kennenlernen. Zumeist handelt es sich hierbei um Rice & Curry, stark gewürzte Fleisch-, Fisch- und Gemüsesoßen mit Reis und Papadams (Fladen aus Reismehl).

Es gibt überall Restaurants, die in Singhalesicher Sprache mit „Bat“ gekennzeichnet sind. Bat heißt übersetzt gekochter Reis. Hier finden Sie mehr oder weniger scharfe Currys, teilweise auch in Buffetform.

Weiters gibt es sehr viele Bäckereien, in denen es, auf gefüllte, Backwaren gibt. Am Morgen und am Nachmittag tönt es „Für Elise“ durch die Gassen, es ist Zeit des „Jum-Ban“, dem fahrenden Bäcker. Auch hier können Sie unbedenklich verschiedene Sachen kaufen. Ich persönlich liebe „Kimbula“ (Krokodil), ein briocheartiges Weißbrot mit Hagelzucker.

Auch sieht man sehr viele Straßenhändler, die „Wade“ verkaufen, in Öl ausgebackene Bäckereien. Hier kann ich die Paripu-Wade, die Linsentaler, empfehlen.

Am Abend hört man überall auf den Straßen die Messer der Kattu-Stände. Kattu sind frisch geschnittene Nudeln mit Gemüse, sehr köstlich gewürzt und für ganz wenig Geld.

Zum Frühstück lieben die Einheimischen „Kiri-Bat“, Milchreis mit einer Sambole (scharfen Chilipaste), Hopers, eine Art Pfannkuchen oder Brot mit Curry.

Ganz besonders begeistert werden Sie von der Vielfalt der tropischen Früchte sein, die auf der Insel sehr viel besser als bei uns schmecken. Kein Wunder, hier werden sie reif geernetet und haben keine langen Transportwege hinter sich.

Als Vegetarier oder wenn man glutenfrei isst, hat man eigentlich keine Probleme auf Sri Lanka, geeignetes Essen zu finden.

Ich persönlich mag das Lions-Bier, das auf Sri Lanka weit verbreitet ist. Besonders gemischt mit Wasser ist es ein herrlicher Durstlöscher. Die wenigsten Restaurants haben jedoch eine Bierlizenz, deswegen gibt es Bier nur in Restaurants, die für Touristen eingerichtet sind bzw. in den Hotels.

Sri Lanka ist kein Wein-Land. Nur auf der Jaffna-Halbinsel gibt es einen roten Gewürzwein, der von Klosterschwestern hergestellt wird. Im Auto liegengelassen und deswegen warm, erinnert er an unseren Glühwein. Ansonsten wird Wein importiert und aufgrund der hohen Besteuerung relativ teuer für die gebotene Qualität.

Aus den Palmblüten wird Toddy gewonnen, der zu Arrak gebrannt wird. Der National-Schnaps auf Sri Lanka, den es in den verschiedensten Qualitäten und Preisklassen gibt. Da es nur eine private Schnapsbrennerei (Mendis) auf Sri Lanka gibt, sind Spirituosen sehr teuer, teurer als bei uns in Europa.

Sehr zu empfehlen ist Tee, nicht zuletzt ist Sri Lanka die Tee-Insel schlechthin. Einheimische trinken den Tee am Vor- und Nachmittag mit viel Zucker und Milchpulver – kalorienhaltig wie eine kleine Mahlzeit. Touristen wird der Tee oft mit Ingwer oder Kardamom angeboten.

Wasser kann man nicht aus der Wasserleitung trinken, man muss Wasser in Plastikflaschen kaufen. Ich persönlich nehme mir immer einige Brausetabletten mit, da für mich als Österreicherin das Wasser der Insel fad schmeckt.

Sie sehen, auf Sri Lanka muss man nicht verhungern oder verdursten. Wer sich mit den vielen Gewürzen nicht wirklich anfreunden will, kann noch immer auf ein Sandwich zurückgreifen, ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit.

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