Sri Lanka Blog # 34
Tipps für eine Sri Lanka-Rundreise

Sri Lanka ist viel zu schön und zu vielseitig, um einfach nur einen Strandurlaub zu verbringen. Es gibt so viele Dinge zu sehen und zu entdecken – jahrtausendalte Kultur, vielfältige Natur und interessante Menschen.

Auch Sie werden mindestens einen Ausflug machen und zu dessen Gelingen möchte ich etwas beitragen.

Seien Sie vorsichtig in der Auswahl des Veranstalters. Wer der Richtige für Sie ist, wird Ihnen Ihr Bauchgefühl sagen. Egal ob Reiseleiter des Reiseverstalters, ein privater Fahrer oder Beach Boy – alle werden Ihnen die berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie Sirgiriya, Kandy, Elefantenwaisenhaus, Polonnaruwa, Dambulla und Anuradhapura anbieten. Bedenken Sie bei Angebotsvergleichen, dass die Eintrittspreise hier sehr hoch sind. Zumeist werden diese in US Dollar angegeben, der Umrechnungskurs fällt dann sehr großzügig aus. Also – vereinbaren Sie gleich einen Preis, in dem Eintrittspreise, Übernachtungskosten (Kategorie und Verpflegung unbedingt vorweg ausmachen) und Kosten für Auto und Fahrer enthalten sind. Anzahlung sollte maximal ein Drittel des Reisepreises sein, Restzahlung nach Beendigung der Rundreise.

Unterscheiden Sie auch zwischen Fahrer und Reiseleiter: Der Fahrer kutschiert sie von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, ein Reiseleiter kommt mit und versorgt Sie mit den wichtigsten Informationen.

Seien Sie vorsichtig bei sehr günstigen Angeboten – meist sind dabei Provisionen für Ihre Einkäufe mitkalkuliert. Sollten Sie dann wenig oder nichts einkaufen und der Fahrer / Reiseleiter keine Provision erhalten, kann die Stimmung sehr leicht kippen.

Sri Lanka kann eine Vielzahl von Tempeln aufweisen, buddhistische und hinduistische. Für alle gilt, beim Besuch müssen Schultern und Knie bedeckt sein. Packen Sie also eine passende Reisegarderobe ein. Weiters kann ich Kleidung aus Baumwolle oder Leinen empfehlen – Kunstfasern sind eher ungeeignet bei Sri Lankas Temperaturen und der herrschenden Luftfeuchtigkeit.

Bei Ausflügen ins Hochland – aber auch nach Kandy – packen Sie eine warme Jacke ein. Abende in Kandy können kühl, die im Hochland kalt sein. In Nuwara Eliya fällt die Nachttemperatur schon mal auf einige Grad über Null ab.

Tempel muss man barfuß betreten. Mein Tipp: Kaufen Sie sich vor Ort ein paar günstige Flip-Flops, die können Sie vor dem Tempel leicht ausziehen und niemand kommt in Versuchung, diese mitnehmen zu wollen. Außerdem werden Ihre Füße durch das barfußlaufen schmutzig, bei Billig-Schuhwerk ist es egal, wenn Sie so reinschlüpfen. Die beste Flip-Flop-Qualität zum günstigsten Preis gibt es bei DSI.

Kaufen Sie vor Ort Zuckerl (Bonbons), um damit Kinder beschenken zu können, die Sie unterwegs treffen werden. Verschenken Sie bitte keinesfalls Geld an Kids!

Für den kleinen Hunger zwischendurch, gibt es – meiner Meinung nach – zwei Möglichkeiten. Zum einem können Sie sich in Supermärkten (Food City, Cargils) mit Keksen und Cracker eindecken, zum anderen können Sie bei Straßenhändlern „Wade“ kaufen. Das sind verschiedene, meist in Öl ausgebackene, Snacks. Meine liebsten sind die „Paripu Wade“, kleine Linsentaler; aber auch Fischröllchen und mit Gemüse gefüllte Teigtaschen sind empfehlenswert. Teilweise sind die Füllungen aber sehr scharf. Gegen Abend werden dann überall Hoppers und Egghoppers gebacken, einfach kosten!

Und unverzichtbar für unterwegs: eine Flasche mit Wasser!

 


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